Yeah! – Ich bin ein Senior

Samstag, 28. August 2010

Gestern ging es zur Schule, wo ich mich erst einmal nur vorgestellt habe. Letztes Jahr war auch ein deutscher Austauschschüler in der Schule. Am Anfang konnte derjenige nicht so gut Englisch, hat es aber dann am Ende des Jahre perfekt gekonnt. Da musste ich auch gleich mal klarstellen, dass mein Englisch auch nicht so hervorragend ist.
Am Montag stellen wir dann meinen Stundenplan zusammen und am Dienstag werde ich herumgeführt mit den Kleineren, die jetzt auch auf die Schule kommen. Mir konnten sie aber schon sagen, dass ich in die 12. Klasse komme! So habe ich die Gelegenheit, bei Ausflügen, der Abschlussfeier und noch viele andere Dinge mitzumachen.
Am Nachmittag haben wir den Geburtstag von meinem Gastvater Jerimy gefeiert, wo ich noch ein paar andere Familienmitglieder kennen gelernt habe. Aber nach  wie vor verstehe ich nicht gerade viel.

Heute sind wir zu ganz vielen Garagen-Verkäufen gefahren und haben bei jedem etwas gekauft. Das große Auto war voller Gerümpel. Wir müssen wahrscheinlich auch bald mal einen Garagen-Verkauf machen. Weil was sollen wir mit dem ganzen Zeug?!
Hier ein “kleines Beispiel” was wir gekauft haben.

Ida

Samstag, 28. August 2010

Gestern ging es früh zum Flughafen. Außer mir flog noch eine weitere nach Detroit. Das Einchecken erfolgte an einem Computer. Ich hab mich da einfach irgendwie durchgeklickt. Selbst den eigenen Koffer musste man wiegen und ich hatte ungefähr ein halbes Kilo Übergewicht, als dann die Frage kam, ob der Koffer zu schwer war, habe ich einfach “nein” gedrückt. Die anderen haben das auch einfach gemacht :)

In Detroit angekommen erwarteten mich schon Tracy und Jerimy mit einem Schild. Wir sind dann mit unserem großen Auto nach Ida gefahren und ich habe nicht wirklich was verstanden, was sie gesagt haben. Meistens waren es aber auch nur ein paar Fragen, die ich mit “ja”, “nein” oder “ok” beantworten musste. Mir ist sogar schon aus versehen ein “nu” rausgerutsch. Auf der Hinfahrt haben wir noch einen kurzen Stopp bei einem Garagen-Verkauf gemacht, wo die Eigentümer was verkaufen, was sie nicht mehr brauchen.
Im Haus angekommen wurde mir alles gezeigt und ich habe meine Sachen ausgepackt.
Mein Zimmer ist so schön!

New York

Freitag, 27. August 2010

Tag 1

Die Flüge nach New York habe ich gut überstanden. Der Letzte war zwar etwas lang, aber aushaltbar. Im Flugzeug gab es zu essen, dann musste man Einreiseformulare ausfüllen und es lief der neuste “Shrek”-Film und “Two and a half Man”, außerdem hatte ich meinen kleinen MP3-Player mit (danke Passi), so dass keine Langeweile aufkommen konnte. Natürlich habe ich auch mal kurz geschlafen. Ich musste nicht alleine reisen, mit mir waren auch noch andere aus meiner Organisation, zusätzlich  aber auch von noch zwei weiteren Organisationen. Also war das Flugzeug übersät von Austauschschülern. Die anderen wurden überhaupt nicht gut vorbereitet, zumindest nicht so gut wie wir. Wir alle hatten nämlich das selbe T-Shirt an und wir wurden schon im voraus auf das Ausfüllen der Einreiseformulare vorbereitet.
Das Erste, was ich von Amerika zu Gesicht bekommen habe, war IKEA während des Landeanflugs.
Im Flughafen von Newark, New Jersey, angekommen, musste man seinen Pass vorzeigen, die Fingerabdrücke scannen lassen und in die Kamera schauen. Währenddessen musste man leichte Fragen beantworten wie: “Bist du zum ersten Mal in Amerika?”, “Gehst du zur Schule?”, “Weißt du, wann sie beginnt?” Danach ging es zum Gepäckband, wo irgendwie alle Koffer schon gleichzeitig auf dem Band warteten, so auch meiner. Als letztes mussten wir durch den Zoll. Ich bangte um meine schöne deutsche Schokolade, das aber total umsonst. Man musste nur einen Zettel abgeben, den man im Flugzeug ausgefüllt hat und der wurde dann auch nur auf einen Stapel gelegt.
Unsere letzte Reise des Tages erfolgte mit dem Bus zum Hotel. Jetzt schon weiß ich die deutsche Autobahn zu schätzen. ;)
Im Hotel begrüßte man uns überfreundlich, schließlich war es hier gerade mal 17 Uhr und man wollte, dass wir unsere Müdigkeit weglachen. Das ging aber erst nach einem schönen Abendbrot. Danach mussten wir noch zu einem Willkommenstreffen, wo ich die amerikanische Leiterin richtig gut verstanden habe.
Jeder aus der Organisation wurde in 3-Bett-Zimmer aufgeteilt. Diejenigen, die den gleichen Flug bzw. Bundesstaat hatten, wurden zusammen gesteckt. Aus meinem Zimmer aber fliegt nur eine nach Michigan und die nicht einmal nach Detroit. Das heißt, ich werde wohl alleine fliegen müssen, außer es gibt noch einen Jungen, von dem ich es noch nicht weiß.

Tag 2

Bis Mittag hatten wir mehrere Workshops, wo wir noch mal endgültig auf alles vorbereitet wurden. Danach ging es dann endlich nach New York City, das nur eine knappe Stunde vom Hotel entfernt ist. Als erstes gab es Mittagessen am South Street Seaport. Weitergefahren sind wir dann mit unserem Bus durch die Stadt und haben uns folgendes angesehen: Ground Zero, Broadway, Wall Street, die Freiheitsstatue von weitem, Central Park, durch den wir auch gelaufen sind und Fifth Avenue.

Das Wetter war nicht gerade das Schönste, aber mehr als ein paar Tropfen kamen zum Glück nicht runter. Am Times Square wurden wir dann ausgesetzt und hatten Zeit zum shoppen. Das war die Gelegenheit, um mir ein “I Love NY“-T-Shirt zu besorgen. Mein nächstes T-Shirt holte ich mir in dem Hard Rock Café, in dem wir zu Abendbrot gegessen haben. Das ganze Ambiente war total faszinierend und auch der dazu gehörige Laden, da konnte man nicht einfach ohne T-Shirt rausgehen. So was muss man schließlich haben, wenn man da war! Aber das Essen war jetzt nicht wirklich atemberaubend. Dafür, dass es eigentlich „nur“ ein Café ist, ist die Auswahl an Speisen sehr gering.
Zum Abschluss sind wir noch zum Rockefeller Center gegangen, wo wir von einem Hochhaus eine wunderschöne Aussicht über ganz New York bei Nacht hatten.

Total ermüdet ging es wieder zurück zum Hotel, wo wir natürlich gleich noch mal ein Treffen hatten. Diesmal haben wir unsere Papiere für morgen bekommen. Ich muss um 9 Uhr fertig sein, doch dummerweise muss eine aus meinem Zimmer schon um 7 Uhr bereit sein, so dass uns um 6 Uhr ein Weckanruf erwartet.

Und los gehts!

Dienstag, 24. August 2010

Nun ist es soweit, wir haben Tina zum Flughafen gebracht und sie hat ihre große Reise angetreten. Da sie unterwegs sicherlich anders zu tun hat, als ihr Blog zu pflegen, werde ausnahmsweise mal ich die Reisedaten auf dem aktuellsten Stand halten.

Los ging es 9.05 Uhr ab Dresden mit dem Lufthansa-Flug 1053, der mittlerweile überpünktlich um 9:56 in Frankfurt gelandet ist.


Dort hat Tina nun auch schon ihre Gruppe gefunden und wartet auf den Weiterflug.

Das ist der Flug LH 402 nach Newark. Planmäßiger Start war pünktlich 13.15, die Landung fand 15:04 (36 Minuten zu früh)Ortszeit statt. Das war nach unserer Zeit 21:04.
Die Einreise verlief relativ schnell und problemlos.

Anschließend geht es mit dem Bus ins “nahegelegene” (ca 50km) Hotel “Embassy Suites Parsippany“, wo dann noch einige Vorbereitungsseminare stattfinden, außerdem steht eine Stadtrundfahrt durch New York auf dem Programm. Ich denke davon wird sie uns dann selbst berichten.

Am Donnerstag fliegt sie dann um 13:20 mit dem Flug CO3053 von Newark nach Detroit, wo sie gegen 15:12 von ihrer Gastfamilie am Flughafen abgeholt wird. (Nach unserer Zeit ist das jeweils 6 Stunden später)

Bald bin ich weg!

Sonntag, 22. August 2010

Es sind nur noch 2 Tage bis zur Abreise und das heißt, ich musste mich verabschieden und das Koffer packen stand an. Natürlich bin ich total aufgeregt!
Meinen Koffer packe ich jetzt seit Mittwoch und da war es auch noch ganz einfach. Ich weiß, dass ich von allem nicht viel mitnehmen darf und deswegen sah es später dann auch so aus, als wenn nochmal so viel rein passen würde. Aber als ich den Koffer dann mal gewogen habe, hatte ich absolut keine Freude mehr daran. Der Koffer darf 23 kg wiegen und das Handgepäck 8 kg. Der Koffer war genau richtig, bloß dass ich halt meinen “wenn`s- noch-rein-passt-nehm-ich`s-mit-Stapel” nicht mehr rein packen konnte. Mein Handgepäck aber hatte um die 9 kg, kurzzeitig sogar um die 11 kg, da mein Laptop schon um die 3 kg wiegt und mein kleiner Handgepäck-Koffer auch noch mal soviel wiegt. Aber was soll man rausnehmen, wenn eh nichts drin ist!? Also habe ich alles umgeräumt, hab überlegt, worauf ich noch verzichten kann. Die Gastgeschenke, auf die ich nicht verzichten kann, wiegen natürlich viel mehr als so ein paar Klamotten, d.h. ich muss mir dann in Michigan viele neue Sachen kaufen, da ich mit meinen paar wenigen Sachen, die ich mitnehmen kann, nicht weit komme. Letzten Endes habe ich auf ein paar Wintersachen, eine Handtasche und meinen Regenschirm verzichtet, mein ganzes Handgepäck in einen Rucksack gestopft und zufrieden (mehr oder weniger) gewogen.

Gestern fand bei mir Zuhause die Abschiedsfeier für die Familie statt. Unsere Wohnung haben wir mit blau rot weißen Ballons geschmückt und es wurde nur typisch amerikanisches Essen serviert. Zum Kaffeetrinken gab es Doughnuts, Marshmallows, Brownies, Amerikaner und amerikanische Schokolade. Und zum Abendbrot gab es Bagels, kleine Erdnussbrötchen, Pancakes mit Ahornsirup, Hot Dogs, Hamburger  und Chips mit Dips. Zum Glück  war diese Woche bei Lidl die Amerikanische Woche, so dass wir nicht lange nach passendem suchen mussten.

Am Abend sind meine Eltern und ich noch zum Dresdner Stadtfest gegangen, wo wir uns das Feuerwerk angesehen haben.  Mir ist sogar mit meiner kleinen Kamera ein schönes Foto gelungen.

Morgen werde ich dann meinen Koffer schon aufgeben und online meine Sitzplätze bestellen. Ich weiß nicht, wann ich das nächste Mal schreiben werde. Ich fliege von Dresden nach Frankfurt und von dort mit mehreren aus meiner Organisation nach New York, dort bleibe ich dann für 3 Tage und dann geht es auf nach Detroit, wo mich meine Gastfamilie erwartet. Also wenn ich Zeit finde, melde ich mich.
Ich kann es echt nicht glauben, dass es schon so weit ist.
Viele Grüße
eure Tina